Polsterei

Das Polsterhandwerk stützt sich auf eine Handwerktradition von hohem technischem Niveau. Wechselnde Formen und die Entwicklung neuartiger Werkstoffe erfordern jedoch eine permanente Anpassung der Polstertechnik. Die klassische Art des handwerklichen Aufbaus mit Holzgestell, Einzelfedern und losen Füllstoffen reduziert sich immer mehr auf Aufarbeitung oder Restaurierung und wurde durch die Vorfertigung leichter Gestelle, passender Federelemente und industriell hergestellter Füllstoffe den Anforderungen der industriellen Herstellung angepasst.           

 

Die Polstermöbelindustrie arbeitet heute nicht nur nach ästhetischen und funktionalen Aspekten, sie berücksichtigt auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse auch wichtige ergonomische Grundsätze. Polsterwaren für den privaten und besonders auch den Objektbereich sind durch ein extrem hohes Anforderungsprofil gekennzeichnet. Neben der Ästhetik spielen die Funktionen eine größere Rolle, worauf die Industrie mit einer großen Palette vielseitig einzusetzender Funktionsmöbel reagiert.     

 

Wichtige Kriterien für ein gutes Sitzmöbel sind zunächst die richtigen Proportionen, wie Sitzhöhe, Sitztiefe, Rückenhöhe, Neigungswinkel und Sitzgefälle; darüber hinaus die richtige Konstruktion, Polsterung, Sitztechnik und der Bezugsstoff.              

 

Schließlich spielen auch die sonstigen Gebrauchs- und Pflegeeigenschaften bei der Beurteilung des Anforderungsprofil eine mit entscheidende Rolle.                      

 

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